Armaturen für die PEM-Elektrolyse

24. April 2024 | Im Projekt H2annbial errichten Evonik und Siemens Energy eine 8-MW-Wasserstoffanlage in Herne. Nun hat die luxemburgische Sisto Armaturen S.A. spezielle Armaturen für den PEM-Elektrolyseur ausgeliefert.

Das zum Pumpenhersteller KSB gehörende Unternehmen Sisto hat pneumatisch angetriebene Membranventile und Rückschlagklappen für die Produktion von grünem Wasserstoff in Herne ausgeliefert. Die Membranventile der Baureihe Sisto-20 eignen sich nach Angaben des Unternehmens besonders gut für den im Bau befindlichen Elektrolyseur, der nach dem Protonenaustausch-Membran-Prinzip (PEM) arbeitet.

Der Grund: Nur das Innere des Gehäuses und die gekammerte Abschlussmembrane kommen mit den Fördermedien in Berührung. Zudem erziele die Baureihe aufgrund einer rückseitigen Abstützung der Membrane lange Standzeiten.

Membranventile für die PEM-Elektrolyse

Die im Deionat eingesetzten Rückschlagklappen sind innen gummiert. Aufgrund einer kompakten Anlagenbauweise erlaubten sie geringe Beruhigungsstrecken von nur einem Nenndurchmesser. Nach Angaben des Herstellers kommen die Ventile und Rückschlagklappen bereits in zahlreichen Elektrolyse-Anlagen weltweit zum Einsatz.

Der in Herne produzierte Energieträger soll als Ausgangsstoff für Isophorondiamin dienen, einem Rohstoff für die Rotorblätter von Windkraftanlagen. Dabei soll der grüne Wasserstoff aus Herne den heute verwendeten grauen Wasserstoff aus fossilen Quellen ersetzen. Die Anlage könne nach Inbetriebnahme bis zu 12.000 t CO2 pro Jahr einsparen. Evonik ist auch Mitglied im Projektverbund von Get H2 Lingen.

Weitere Informationen zum Projekt H2annibal

(Quelle: KSB/2024)

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